Im Jahr 2023 waren mehr als 50 Prozent der Flugzeuge in der weltweiten Passagier- und Frachtflotte geleast. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es noch knapp 25 Prozent. Auch die Tendenz zum Triebwerksleasing steigt – und damit die Nachfrage nach flexiblen Lösungen.
„Mit Triebwerksleasing können Airlines ihre Flotten nicht nur während der Shop-Visits mit Ersatztriebwerken weiter betreiben“, sagt Patrick Biebel, Geschäftsführer der MTU Maintenance Lease Services. „Es verschafft ihnen auch den Vorteil, dass sie kein Kapital in den Kauf von Triebwerken investieren müssen.“ Die Fluggesellschaften können so flexibel auf die Nachfrage am Markt reagieren und das Risiko von Wertverlust und Überkapazität minimieren.
„Wir setzen auf flexible Lösungen im Triebwerksleasing, um den Airlines genau das zu bieten, was sie wollen, ohne für Leistungen zu bezahlen, die sie nicht benötigen“, sagt Alistair Forbes, Senior Market Analyst bei der MTU Maintenance Lease Services. Das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam ist die Leasing- und Asset-Management-Sparte der MTU Maintenance. Seit zehn Jahren unterstützt sie Airlines und Triebwerkseigentümer mit individuellen Dienstleistungen. So bietet sie den Fluggesellschaften an, ihre derzeit nicht genutzten Triebwerke in den Leasingpool aufzunehmen, um sie kurzfristig an andere Airlines zu vermarkten. "Wir können das Triebwerk entweder kaufen oder leasen. Je nachdem, was die Fluggesellschaft langfristig mit dem Triebwerk vorhat. Das verschafft den Fluggesellschaften Liquidität und uns die Möglichkeit, unseren Pool von derzeit über 100 Triebwerken weiter auszubauen“, so Forbes.