Herr Beijer, die MTU wächst und die weltweiten MRO-Standorte wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Worum geht es dabei?
Jaap Beijer: Wir erleben seit einiger Zeit ein sehr starkes, anhaltendes Wachstum im globalen MRO-Geschäft. Die Nachfrage nach Kapazitäten und Instandhaltungsdienstleistungen ist hoch. Allein im vergangenen Jahr hat die MTU neue Standorte aufgebaut oder bestehende deutlich erweitert – etwa die MTU Maintenance Fort Worth in Texas oder die MTU Maintenance Zhuhai mit dem zweiten Werk in Jinwan, China.
Mit dieser Dynamik steigen auch die Anforderungen an Steuerung, Koordination und Zusammenarbeit. Je größer und vielfältiger unser MRO-Netzwerk wird, desto wichtiger ist es, die operativen Aktivitäten über alle Standorte hinweg noch enger zu verzahnen. Deshalb verantworte ich seit diesem Jahr auch die operative Seite der MRO-Aktivitäten standortübergreifend. Unser Ziel ist es, das Wachstum gemeinsam, strukturiert und nachhaltig zu gestalten, um als Netzwerk noch effizienter und leistungsstärker zu werden.