Lokalisierung in Sekundenschnelle:
Die Anker ermöglichen die Erfassung des UWB-Funksignals der Sensoren in der Halle. In Kombination können mehrere Anker ein Objekt in Sekundenschnelle mit einer Genauigkeit von unter einem Meter lokalisieren. Zudem unterstützen die Anker bidirektionale Kommunikation, können also Befehle bezüglich der nächsten Schritte empfangen, die ein Mitarbeiter über das Tag auslöst.
Herzstück von Track & Trace:
KINEXON OS ist die Software für die Erkennung und Verarbeitung der Daten. Diese kommt mit einer Vielzahl an Sendertypen und Sensoren zurecht. Sie führt die Standortinformationen der Sensoren zusammen und ordnet sie anhand der hinterlegten Werkspläne zu. Gleichzeitig ist es die Schnittstelle zu den IT-Ressourcen der MTU und handelt mit diesen (regelbasiert) die nächsten Schritte aus. Gesteuert wird KINEXON OS über einen Internet-Browser, sodass gängige internetfähige Geräte hierfür genutzt werden können.
Zielsichere Ortung:
Ein X-Tag ist ein einfacher Sensor, der ein UWB-Signal aussendet und verarbeitet, ähnlich wie dies die allgemein bekannten Apple Airtags tun. Doch anders als dort werden die Signale nicht von vorbeilaufenden iPhones, sondern von den in der Werkshalle fest verbauten Ankern aufgefangen. Der kleine und überall leicht anzubringende X-Tag-Sensor kann so seinen Standort mitteilen.
Intelligenter Empfänger:
E-Paper-Tags sind deutlich smartere Devices, die über einen knapp 5 Zoll großen Bildschirm auf der Basis elektronischer Tinte die Kommunikation mit dem Menschen ermöglichen. Mit Hilfe von zwei Bedienknöpfen lassen sich relevante Verlaufsinformationen abrufen und die nächsten Schritte durch die Mitarbeiter:innen auslösen. So lässt sich etwa der nächste Produktionsschritt anstoßen. Auch hier ist ein Sensor zur Übermittlung von Lokalisierungsinformationen integriert.
Standortübergreifendes Tracking:
Um auch außerhalb des von den Ankern überwachten Werksgeländes Container und Triebwerke jederzeit auffinden zu können, kommen GPS-Tracker zum Einsatz. So lassen sich beispielsweise Waren auf dem Versandweg lokalisieren, um etwa den Monteur oder die Mechanikerin nicht vergebens zu einem Reparaturauftrag zu schicken, bevor die Ersatzteile dort eingetroffen sind.